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Stadt Sulzbach-Rosenberg

 

Neue Straßen nicht um jeden Preis: Kurt Bodewig informiert sich mit MdL Strobl über geplante B 14-Nordumgehung

Kommunalpolitik

Der Ortstermin auf der Höhe des Gasthauses „Bartl“ für die geplante Nordumgehung der B 14 stand im Mittelpunkt einer Visite des Bundesverkehrsminister a. D. MdB Kurt Bodewig, der auf Einladung des Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl dem Landkreis einen Besuch abstattete. Bei einem anschließenden Verkehrsforum informierte sich der Minister a.D. über derzeitige Straßenbaumaßnahmen.

Es gehe der SPD darum, mit der Verbesserung der Straßenverkehrssituation die Infrastruktur in der Region und im Landkreis zu verbessern, betonte MdL Reinhold Strobl. Dies bedeute aber nicht, dass man in jedem Fall eine neuen Straßentrasse wolle, sondern man spreche sich zunächst für eine Verbesserung des Zustandes von Straßen aus. Auch habe der Ausbau des Schienenverkehr hohe Priorität, was ebenfalls für die Erweiterung des Radwegenetzes gelte.

Es freue ihn, das er als Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht mit dem Präsidenten der Deutschen Verkehrswacht seinen „Chef“ willkommen heißen und über die eigenen Aktivitäten
informieren könne, merkte 1. Bürgermeister Geismann an.
Dankenswerter Weise habe der ehemalige Bundesverkehrsminister zusammen mit dem damaligen MdB Reinhold Strobl bei der Planung für die Nordumgehung angeschoben und dafür gesorgt, dass diese in den vordringlichen Bedarf gehoben wurde.

Die Nordumgehung der B 14 gehört zu den Straßenbauprojekten, die derzeit in Planung sind, bestätigte Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, der die einzelnen Maßnahmen an der B 85, der B 299 und den verschiedenen Staatsstraßen im Landkreis Amberg-Sulzbach vorstellte.

Was passiert mit der Storgkreuzung, wenn die B 14-Ortsumgehung realisiert werde, wollte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Steiner wissen. Die Stadt wäre bei einer Rückstufung der jetzigen B 14 im Stadtzentrum zur Ortsstraße die Gelackmeierte, denn in diesem Fall würde der Bund für Baumaßnahmen keine Zuschüsse mehr gewähren. Eine Einschätzung, die der Vertreter des Staatlichen Bauamtes bestätigte.