SPD Sulzbach-Rosenberg

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Stadt Sulzbach-Rosenberg

 

„Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“

Kommunalpolitik

SPD-Ortsverein erinnert an 17. Juni 1933

Sulzbach-Rosenberg. (oy) Bei einer Gedenkveranstaltung blickten die örtlichen Sozialdemokraten auf den 17. Juni 1933 zurück. An diesem Tag mussten unter der Nazi-Herrschaft alle SPD-Mitglieder die Stadtparlamente auf Anordnung des bayerischen Innenministeriums verlassen – auch in Sulzbach und Rosenberg.

„In diesem Jahr blicken wir auf 150 Jahre Sozialdemokratie in Deutschland zurück. Es ist die Geschichte von Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass man sein Land und dieWelt immer wieder zum besseren verändern muss.
Die Mitglieder der SPD haben Freiheitsrechte und Demokratie erstritten, das Frauenwahlrecht erkämpft und sich jeder Diktatur widersetzt. Darauf können wir stolz sein“, führte Ortsvereinsvorsitzender Achim Bender an.

Zusammen mit seiner Stellvertreterin Hildegard Geismann setzte er
vor einer ansehnlichen Zuhörerschar in unmittelbarer Nähe des Rathauses ein deutliches Zeichen gegen Nazzi-Terror und Faschismus. Die beiden Vorsitzenden erinnerten an die Geschichte der SPD in der Herzogstadt und an die Repressalien unter den Nationalsozialisten. Zur Sprache kam aber auch Otto Wels, der den Mut hatte, im Reichstag 1933 die Ablehnung des Ermächtigungs-gesetzes durch die SPD in einer denkwürdigen Rede ausführlich zu begründen.

Starke Antifa

„Die Geschichte lehrt uns, dass es keinen Platz für alte und neue Nazis geben darf. Sulzbach-Rosenberg ist bunt, hat eine starke Antifa und das muss so bleiben. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“, so Bender.