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Stadt Sulzbach-Rosenberg

 

100-Jahr-Feier des SPD-Ortsvereins Sulzbach-Rosenberg

Kommunalpolitik

Bild von Wolfgang Steinbacher

Ein proppenvolles Capitol lässt nicht auf die derzeitige Lage der Sozialdemokratie schließen. Dennoch kommt die schwierige Lage bei der 100-Jahr-Feier des Ortsvereins mehrfach zur Sprache.

Den 100. Geburtstag des SPD-Ortsvereins, der am 10. November 1918 im Gasthof "Zur Sonne" aus der Taufe gehoben wurde, feierte dann auch eine große Gästeschar bei einer zünftigen Brotzeit, musikalischer Begleitung von Michael Scherer und Fritz Biersack und mehreren Reden mit.

Vorsitzendem Achim Bender war es schon bei den einleitenden Worten und seiner Rückschau wichtig, darauf hinzuweisen, dass am Samstag auch wieder zahlreiche Vereinsvertreter ihre Verbundenheit mit der SPD auf kommunaler Ebene ausdrückten. "Hier spiegelt sich unsere bürgernahe Arbeit und deren Wertschätzung eindrucksvoll wider."

  Bender freute sich aber auch über viele Gäste aus der "kleinen und großen" Politik, darunter Festredner MdB Uli Grötsch als Generalsekretär der Bayern SPD, Landratsstellvertreterin Brigitte Bachmann, Bürgermeister Michael Göth, Kreisvorsitzender Uwe Bergmann und MdEP Ismail Ertug.

"100 Jahre SPD- Ortsverein ist nicht nur die Geschichte einer Partei, sondern von Menschen, die überzeugt sind, dass man sein Land und die Welt immer wieder zum Besseren verändern muss", betonte Achim Bender.

Er erinnerte in seiner Rückschau an erstrittene Rechte und den Widerstand gegen die Diktatur, aber auch an einen riesigen Erfahrungsschatz sowie an Höhen und Tiefen. "Der Freistaat ist ein Werk der Sozialdemokratie, darauf können wir stolz sein", fasste Bender - auf Kurt Eisner als USPD- Angehörigen abzielend - zusammen. Umso befremdlicher war es für den Ortsvereinsvorsitzenden, dass dieser erste bayerische Ministerpräsident in der Rede von Markus Söder beim offiziellen Festakt zu "100 Jahre Freistaat" mit keiner Silbe erwähnt wurde. "Traurig, traurig, traurig", so Bender vor den Gästen.

Bürgermeister Michael Göth erwähnte in der Überleitung auf den Festredner die Anerkennung der SPD in der Herzogstadt, die sich in Bürgernähe abbilde und in vielen kommunalen Erfolge sichtbar zeige.

Uli Grötsch beschrieb im Anschluss die SPD trotz der aktuellen Wahlergebnisse als Mitgliederpartei, verkündete die Abkehr von der Agenda 2010 und den Hartz IV- Regelungen. Es seien Fehler gemacht worden, die man korrigieren müsse.

"Euer Ortsverein steht dagegen bestens da, Mitglieder und Fraktion sind fest in der Gesellschaft und den Vereinen verwurzelt, wie es die alte SPD immer gezeigt hat", so Grötsch, der sich sehr über die neuen Mitglieder am Ort freute und mehrfach den großen Sozialdemokraten Otto Wels in seinem Kampf gegen die Nazis zitierte. "Er kann uns in der Neuausrichtung Vorbild sein, denn er ist immer noch genauso aktuell."

Info:

Ehrungen

  Für 25 Jahre Mitgliedschaft zeichnete die SPD Emanuel Wessely, Günther Pirner und Ursula Platz aus. 40 Jahre gehören Helga Bremer, Betty Lebe, Alfred Sporrer, Angela Gropius, Anna Thurner, Günther Thielert und Albert Schinner zu den Sozialdemokraten. Anerkennung und Ehrenzeichen für 50- jährige SPD- Zugehörigkeit galten Hermann Völlger und Werner Pongratz.

Für Konzeption und Umsetzung der Ausstellung „100 Jahre SPD- Ortsverein“ dankte Achim Bender ganz besonders Erwin Rösel, Thomas Steiner und Armin Rüger. Für das Büfett galt das Lob der AsF.

Neuaufnahmen

Besonders freute sich Ortsvereinsvorsitzender Achim Bender über einige Neuaufnahmen und die dadurch auch realisierte Wiederbelebung der Juso- Arbeitsgemeinschaft. Ihre Parteibücher nahmen beim Festabend entgegen Katharina Rösel, Noah Pawlica, Verena Meißner, Tizian Royer, Tim Hausmann, Max Schlötter, Astrid Makitta, Mohammad Shirko und Jörg Jäger.

Zitate von Uli Grötsch: