SPD Sulzbach-Rosenberg

Besuchen Sie uns auf unserer Facebook-Seite:

 

Stadt Sulzbach-Rosenberg

 

Multi-Dienstleister mit großen Aufgaben

Kommunalpolitik

Die SPD mit Fraktionssprecher Joachim Bender (links) hörte von Bauhof-Chef Erwin Thurner (Mitte) viel Interessantes.

SPD-Vorstand und Stadtratsfraktion zu Besuch im Bauhof der Stadt – 116 Fahrzeuge zu warten

Wie ist es dem städtischen Bauhof in den Zeiten des Corona-Ausbruchs ergangen? Die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion und des Ortsvereinsvorstandes machten sich ein Bild am Annabergweg und erfuhren zunächst Erstaunliches: „Wir haben uns sehr allein gelassen gefühlt, was die Beratung in hygienischer und medizinischer Hinsicht betrifft“, resümierte Bauhof-Leiter Erwin Thurner. „Es gab keine zuständige Sicherheits-Fachkraft."

Viele Arbeitsfelder

Zunächst wusste also keiner so recht, wie der tägliche Arbeitsablauf zu organisieren sei. Aber dann habe man sich schon ein eigenes Konzept für die Besprechungen und sonstigen Treffen erarbeitet, das auch funktioniere. Joachim Bender wollte wissen, welche Aufgabengebiete der Bauhof zu betreuen hat, und erneut machte sich Erstaunenbreit – es sind nämliche sehr viele:

Es gibt einen Elektrobetrieb samt Meister, eine Kfz-Werkstatt mit zwei Meistern, eine Schreinerei und Malerei, die Verkehrszeichenverwaltung, die Straßenreinigung mit zwei Maschinen, den Straßenunterhalts-Trupp mit derzeit neun Mann, der sich ums Asphaltieren und Pflastern kümmert, und noch einiges mehr.

Und zu tun ist viel, erläuterte Thurner: Winterdienst, Wege in Schuss halten, Kanalkästen ausleeren, Straßenbeleuchtung instand halten (schon 90 Prozent sind sparsame LED-Lampen), 116 Fahrzeuge (inklusive Feuerwehren) in Schuss halten, ebenso die städtischen Möbel, den Trimm-Pfad warten und alle Geländer an Brücken und Wegen inspizieren, öffentliche Papierkörbe leeren, und das alles mit nur 30 Mann.

In der Diskussion um die Erweiterung oder Optimierung des Standortes gebe es derzeit eine Ost- und eine West-Variante, die noch nicht geklärt seien.

Die SPD versicherte, sich weiterhin für die Aufnahme entsprechender Gelder in den städtischen Haushalt für die Pflichtaufgaben des Bauhofs einzusetzen.

Technisch gut ausgestattet

„Aber wir sind technisch wirklich gut ausgestattet“, freute sich Erwin Thurner über die Unterstützung des Stadtrates. Und Altbürgermeister Gerd Geismann fasste die Eindrücke der Besucher über die Arbeit des Bauhofes in einem einzigen Satz zusammen:

„Vom einstigen Hilfsbetrieb der Verwaltung zum Dienstleister Nr. 1!