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Stadt Sulzbach-Rosenberg

 

Neues Verkehrskonzept für Sulzbach-Rosenberg:

Kommunalpolitik

Das Radwegekonzept der SPD stellten (von li.) Hildegard Geismann, Achim Bender, Thomas Steiner und Michael Jakuttis vor

Mehr Radl, weniger Motor

Die Mobilität in einer Stadt gleichberechtigt unter einen Hut zu bringen, ist schwierig. Das weiß auch die örtliche SPD, die im Kommunalwahlkampf ein Verkehrskonzept für die Stadt vorstellt. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Radwegenetz.

 

Hier soll nach Angaben der Sozialdemokraten buchstäblich nicht das Rad neu erfunden werden, sondern ihr Langzeitprogramm für die Herzogstadt sinnvoll fortgeschrieben werden. Zur Vorstellung des vom Arbeitskreis "Straßen und Verkehr" in zwei Klausurtreffen erarbeiteten Radwegekonzeptes, lud die SPD-Fraktion zum Pressegespräch in den Brauereigasthof Sperber.

Radwegenetz ausbauen

"In den Arbeitskreisen ist zunächst gerade auch für unsere neuen Kandidaten bei den einzelnen Themenfeldern ein Überblick auf das wichtig, was geschafft wurde und was noch angepackt werden muss. Bei den Details fließen dadurch viele Ideen auch von außerhalb der Fraktion mit ein", erklärte Sprecher Joachim Bender. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fahrradverkehrs, des veränderten Freizeitverhaltens und des Beitrags zur CO2-Vermeidung stand bei der örtlichen SPD ein Radwegekonzept mit an oberster Stelle. Die Sozialdemokraten möchten hier nach eigenen Angaben nicht nur das innerstädtische Radwegenetz ausbauen, sondern auch die Sicherheit der Radfahrer erhöhen - die Reduzierung des motorisierten Verkehrs soll die Folge sein.

"Ausgangspunkt für ein Radwegekonzept ist der durchgehende Radweg von der Sulzbacher Altstadt entlang der gesamten Rosenberger Straße bis zur Siedlung Heimaterde als zentrale Achse, an die alle Radwege angebunden werden, die in die Wohngebiete, zu den Schulen, den Freizeit- und Naherholungsgebieten und in die Industrie- und Gewerbegebiete führen", nennt Thomas Steiner als Grundlage.

Einen wichtigen Ausbauschritt sieht die lokale SPD in einer Ergänzung durch eine zweite Längsachse in der Talaue möglichst entlang des Rosen- und Erlbachs oder der Bahnlinie vom Eislaufplatz bis nach Erlheim. Langfristig sei auch ein Weiterbau bis Kleinfalz anzustreben. "Durch Querverbindungen dieser Radwege wird allmählich eine Vernetzung entstehen, die es den Radfahrern erlaubt, sicher alle Ziele in Sulzbach-Rosenberg zu erreichen", merkt Hildegard Geismann an.

Sicherheit erhöhen

Wie Michael Jakuttis ergänzt, soll auch die Sicherheit der Radfahrer erhöht werden. Die Sozialdemokraten schlagen dazu die Kennzeichnung asphaltierter und aller neu angelegten Radwege mit roter Farbe vor. Außerdem sollen in der Altstadt und am Bahnhof Fahrradunterstellplätze mit Ladestationen gebaut werden. Sinn macht für die SPD auch die bessere Überwachung und Kontrolle der Geh- und Radwege durch die kommunale Verkehrsüberwachung und Polizei, da parkende Autos immer wieder Probleme verursachten. "Beim Neubau von Straßen muss immer auch an den Bau von Geh- und Radwegen gedacht werden", so Thomas Steiners Grundforderung.

Konzept-Umsetzung

  • Ausbau des Weges entlang der Bahn vom Eisplatz zum Hitzelmühlweg. Beginn der Trasse in der Talaue mit Ziel Bahnhof/Stadtpark.
  • Stadtpark/Weiherstraße: Brückengeländer beim Rosenbach versetzen und erhöhen, damit Geh- und Radwegbreite erreicht wird.
  • Bahnhof/Stadtpark/Neumarkter Straße: Ausweisung als Geh- und Radweg: Geländer erhöhen, neue Asphaltschicht (rot!)
  • Bau eines Geh- und Radweges (GuR) von der Neumarkter Straße in Richtung Kreuzerwirt am Rande des alten Stadtbadgeländes
  • Geh- und Radweg vom Loderhof  zur Rosenberger Straße im Rahmen der Weiterführung der Loderhofstraße. Eventuell den Bau des Geh- und Radweges vorziehen, sobald die Planung der Brücke steht.
  • Weiterbau der Knorr-v.-Rosenroth-Straße zur Dieselstraße mit GuR.
  • Verbreiterung des Gehweges zum Geh-und Radweg entlang der Hofgartenstraße durch Reduzierung der Fahrbahnbreite
  • Bau eines Geh- und Radweges von der Gärtnerei entlang des Bachs bis zur Peter-Fechter-Straße, hier über die bestehende Brücke und Weiterbau bis nach Erlheim planen. Langfristig ist der Weiterbau bis Kleinfalz anzustreben. Entsprechender Grunderwerb ist notwendig.
  • Fahrradweg entlang der Wilhelm -Sträubig-Straße zum Gymnasium
  • Radweg entlang der St.-Anna-Straße zur Anbindung des Südhangs Annaberg, in dem sich bereits ein Fahrradweg befindet: Gehweg zum Rad -und Gehweg verbreitern.
  • Weiterführung des Radwegs entlang des Rohrwerks und durchs Industriegebiet Unterschwaig nach Altmannshof entlang des Rosenbachs (Zusammen mit der Gemeinde Poppenricht)
  • Verlängerung entlang der Bayreuther Straße bis zur Storg-Kreuzung: bei Bebauung Lubergrundstück und Umgestaltung der Storg-Kreuzung leicht möglich

  • Verlängerung des Geh- und Radweges entlang der St. 2040 von der Einmündung Theodor-Heuss-Straße bis zum Fröschau-Einkaufs-Zentrum(FEZ) mit begleitender Baumallee, vgl. Grebe-Konzept!

    Wurde nicht gebaut trotz Antrag SPD und ausreichend Platz!

  • Einbahnstraßen für „Fahrrad frei“ erlauben, wo es möglich ist.

Das ganze Konzept unter Kommunalpolitik > Verkehrskonzept zum Nachlesen.