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Sparkassenplatz in Sulzbach: SPD sorgt sich um Sicherheit der Fußgänger

Kommunalpolitik

Der Pflasterbereich vor der Sparkasse in Sulzbach ist kein Gehweg, sondern ein „Schrammbord“. Die SPD-Fraktion im Stadtrat fordert deshalb mehr Schutz für Fußgänger.

Viele Bürger verwechseln das gepflasterte "Schrammbord" vor der Stützmauer am Sparkassenplatz in Sulzbach mit einem Gehweg - das ist er aber nicht. Deswegen darf dort laut Stadtverwaltung auch kein Handlauf für Fußgänger angebracht werden.

In dem Antrag von Hildegard Geismann geht es um die Stützmauer entlang der Adolph-Kolping-Straße.

Wer zu Fuß vom Friedhofberg kommend die Straßenseite wechselt und auf dem schmalen Gehweg zum Sparkassen-Eingang gehe, könne sich nirgendwo an der Mauer festhalten. Insbesondere ältere Bürger würden dort einen Handlauf vermissen, um sich abzustützen, erklärt die Dritte Bürgermeisterin.

Das Problem: Laut Auskunft des Stadtbauamtes handele es sich bei dem schmalen Pflasterstück gar nicht um einen Weg, sondern um ein „Schrammbord“, welches verhindern soll, das Autos beim Rechtsabbiegen in die Adolph-Kolping-Straße die Mauer touchieren. Ein Handlauf könne deshalb nicht angebracht werden, da Fußgänger zum Queren der Straße die Ampel benutzen sollten.

Hinweisschild gefordert

Geismann kritisiert, dass dies „niemandem“ bewusst sei. „Hier werden Autos geschützt, nicht aber Fußgänger als schwächstes Glied im Straßenverkehr.“ Der Antrag der SPD-Fraktion fordert deshalb als „Sofortmaßnahme“ ein Hinweisschild an der Stützmauer, um Fußgänger darauf hinzuweisen, dass hier der Gehweg endet und Risiken bestehen.

Zudem soll laut dem Antrag am Friedhofberg auf der rechten Seite eine Markierung angebracht werden, die Fußgängern am Storg entlang den Weg zur Ampel weist.

Sollte künftig einmal der gesamte Platz zwischen Müller, Sparkasse und Storg neu gestaltet werden, müsse auch die Fußgängersicherheit des Areals stärker berücksichtigt werden.