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Stadt Sulzbach-Rosenberg

 

SPD-Fraktion verabschiedet ausgeschiedene Mitglieder

Kommunalpolitik

v. links:Thomas Steiner, Andrea Haller-Trepesch, Peter Lehner, Hermann Völlger und Hermann Deichler

Insgesamt 89 Jahre Arbeit im Stadtrat

Die Rückführung von 30 auf 24 Stadträte und ein Minus bei den eigenen Prozentzahlen haben die SPD-Fraktion im Rathaus halbiert. Mit einem einfachen Servus ließ es die Partei zum Abschied nicht bewenden.Vollzählig hatten sich die ehemalige und die aktuelle Stadtratsfraktion der SPD im Sportheim des SV Loderhof eingefunden. Galt es doch, fünf ausgeschiedene Stadtratsmitglieder gebührend zu verabschieden.

Der Fraktionsvorsitzende Joachim Bender blickte auf eine erfolgreiche Arbeit während der vergangenen Legislaturperiode zurück, machte aber auch keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über das Wahlergebnis vom 15. März. Statt zehn von 30 Mandaten nimmt die SPD jetzt noch fünf von 24 Sitzen im Rathaus ein. Bender freute sich aber, dass mit Hildegard Geismann zum ersten Mal eine Frau als Stellvertreterin des Bürgermeisters gewählt wurde.

Auf insgesamt 26 Jahre Stadtratsarbeit kann Hermann Völlger zurückblicken. Unterbrochen wurde diese Zeit von seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der kommunalen Stadtbau GmbH Sulzbach-Rosenberg. 1978 wurde er zum ersten Mal in den Stadtrat gewählt - übrigens das Jahr, in dem auch der Stadtturm in der Rosenberger Straße sein heutiges Aussehen erhielt.

Thomas Steiner setzte sich vom 1. Mai 1996 bis Ende April 2020 für die Belange der Stadt ein.

Bauvorhaben und Entwicklungen waren sein Steckenpferd. Seine Wahl in den Stadtrat und die Einweihung des neugestalteten Stadtparks fielen ins gleiche Jahr. In Eigenregie sammelte er 35 000 Mark und bahnte den Weg für den heute noch beliebten Kinderspielplatz auf dem Areal. Die Affinität zu Bauvorhaben will der ausgeschiedene Stadtrat nicht aufgeben. Für seine Idee vom Mehr-Generationen-Park im alten Stadtbadgelände will er sich weiter einsetzen.

15 Jahre Stadtratsarbeit vergingen für Andrea Haller-Trepesch wie im Fluge.

Ihren Platz im Stadtrat hatte sie als Nachrückerin bekommen, nachdem die damals jüngste Stadträtin Heike Kaufmann aus privaten Gründen ausschied. In ihrem Eintrittsjahr 2005 wurde in Sulzbach-Rosenberg das Staatliche Forstamt aufgelöst, und zum ersten Mal kamen Musiker aus der ganzen Welt zum Sulzbach-Rosenberg International Music Festival (SRIMF).

Hermann Deichler und Peter Lehner waren von 2008 bis 2020 im Stadtrat.

Während sich Deichler im Hauptausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss engagierte, saß Lehner im Personalausschuss und hielt als Vorsitzender des Fördervereins der Hängematte engen Kontakt zur Jugend. 2008 war das Jahr mit dem sensationellen Fund der Kuchenteig-Geschichte von Wilhelm Busch im Seidel-Saal.

Joachim Bender überreichte den scheidenden Fraktionskollegen eine Bildurkunde, die sie an die gemeinsame Zeit erinnern soll. Dann übergab er das Redezepter an die Vorsitzende des Ortsvereins und Stadträtin Bettina Moser. Ihre Bilanz der Stadtratsarbeit der fünf Ausscheidenden war eher von privater Natur. So durfte man über manche Anekdote schmunzeln und erfuhr die Hintergründe, warum Spitznamen wie "Dr. Bau" oder "Dr. Spaß" verteilt wurden.

Bettina Moser bedankte sich mit einem Pralinengeschenk für die geleistete Arbeit.