SPD Sulzbach-Rosenberg

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01.12.2019, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr SPD-Mitgliederversammlung mit Jubilarehrung

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Spenden für FiLiPA

Arbeitsgemeinschaften

Vorsitzende Anna Hastreiter (4.v.li.) mit examinierten KrankenpflegerInnen (durch Spenden mitfinanziert)

Die SPD-Frauen geben beim Internationalen Frauentag immer wieder Organisationen eine Bühne, die sich für Frauen und Mädchen engagieren. In diesem Jahr präsentierte sich der Verein „FiliPa“. 2. Vorsitzender Thomas A. Gruber stellte die Arbeit des Vereins im Capitol vor. 1. Vorsitzende Anna Hastreiter konnte nicht vor Ort sein, wurde aber via Skype in den Saal geschaltet – eine Premiere am Frauentag. Sie berichtete über ihr Engagement im Süden der Philippinen. Dort unterstützt FiliPa junge Frauen bei ihrer Ausbildung zur Hebamme oder Krankenschwester.

„Diese jungen Frauen leben in absoluter Armut.“ Hinzu komme, dass sie von ihren Familien oft verstoßen werden, wenn sie sich gegen Zwangsheirat auflehnen und eine Ausbildung machen wollen.

Hastreiter konnte über ein erschütterndes Einzelschicksal berichten. Das Besondere bei FiliPa ist der persönliche Kontakt.

Die Helfer kennen jede der Studentinnen und sind auch selbst mehrere Wochen im Jahr vor Ort. Auf den Philippinen ist nur die Grundschule kostenlos. Die Ausbildung zur Hebamme oder Krankenschwester ist an der Universität angesiedelt und entsprechend teuer. Ohne Bildung aber sind die Frauen wieder von ihren Familien und Ehemännern abhängig.

„Wir wollen den Teufelskreis durchbrechen“, so Hastreiter. Die Studentinnen hätten oft gerade mal einen Euro am Tag zum Leben. „Davon kann man weder Studiengebühren noch eine angemessene Unterbringung bezahlen“, so Gruber.

Die Prüfungen selbst würden dann noch einmal extra kosten. Die Unterbringung ist ein Riesenproblem. Derzeit herrschen für die jungen Frauen unvorstellbare Bedingungen. Hier sieht der Verein sein nächstes Großprojekt: Zusammen mit der Politik und den Behörden vor Ort soll ein Wohnheim westlichen Niveaus entstehen. Die Zusammenarbeit mit den Menschen in der Region ist dem Verein sehr wichtig.

„Wir wollen gemeinsame Projekte nachhaltig entwickeln.“ Die Arbeit soll über Generationen wirken: Die Studentinnen von heute sollen Mütter werden, die für ihre Kinder eine gute Ausbildung anstreben. Nähere Informationen zum Verein FiliPa gibt es im Internet, www.filipaev.de.