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Waldbad: Besucher zeigen großteils Verständnis für Corona-Schutzmaßnahmen

Kommunalpolitik

Viele zieht es bei den derzeit sommerlichen Temperaturen ins Waldbad. Badefreuden hat die SPD-Stadtratsfraktion bei ihrem Besuch dort allerdings nicht im Sinn. Wie es um die Akzeptanz der Corona-bedingten Hygienemaßnahmen im Waldbad steht, erläuterte Alfons Ostler, Meister für Bäderbetriebe, den SPD-Stadträten bei einem Ortstermin. Sein Resümee: "Die Waldbadbesucher haben in der Regel Verständnis für die Maßnahmen."

Die wenigen Probleme, die auftauchen, machten natürlich schnell die Runde. Damit spielte er auf die beiden jungen Männer an, die vor einigen Tagen wegen der bereits erreichten Höchstzahl nicht eingelassen wurden. Kurzerhand stiegen sie über den Zaun, wurden dabei allerdings von der Polizei beobachtet.

Vormittagsschicht noch nie voll

Ostler erklärte die zum Teil unterschiedlichen Regelungen der Bäder im Landkreis. Es gebe genaue Vorgaben, wie viel Wasserfläche pro Person vorgehalten werden müsse. Danach richte sich die Belegungsstärke eines Bades. Berücksichtige man dabei die Faustformel "Zwei Drittel der Besucher im Wasser, ein Drittel auf der Liegewiese", dann sei mit 500 Personen im Waldbad die Grenze erreicht. Die erste Schicht am Vormittag sei übrigens bislang noch nie ausverkauft gewesen

.

Die Sperrung des Beach-Volleyball-Bereichs sei der Tatsache geschuldet, dass der Badebetrieb gewährleistet sein soll: "Die Hygienemaßnahmen im Sportbereich würden einen erheblichen Zeitaufwand verlangen, der durch die geforderten Desinfektionsmaßnahmen im Badebereich bei der derzeitigen Personaldecke nicht zu leisten ist."

Als "Pyrrhussieg" stufte Ostler den Aufbau des Sonnensegels ein. Gerade bei heißem Wetter hielten sich zu viele Erwachsene im Planschbecken auf. Argumentativ die Personenzahl im Schattenbereich zu reduzieren, erfordere doch so manche Diskussion.

Ein Diskussionsschwerpunkt des Besuchs war die Sanierung des Waldbades. Dazu erklärte der Fraktionsvorsitzende Joachim Bender: "Wir gehen davon aus, dass das Bad wegen der Sanierung nächstes Jahr geschlossen sein wird." Zudem sei es eine Forderung der Fraktion, alle drei Rutschen - eine Turbo-Slide-, eine Röhren- und eine Breitwellenrutsche - bereits im ersten Bauabschnitt fertigzustellen. "Dadurch wird die Infrastruktur des Bades und das Umfeld beim zweiten Bauabschnitt weniger belastet", erwartete der Fraktionsvorsitzende. Alfons Ostler begrüßte die Forderung von Altbürgermeister Gerd Geismann, die Meister für Bäderbetriebe im Rahmen eines Jour fixe mit den bauausführenden Stellen zusammen zu bringen: "Wir sind die Praktiker. Oft kann man mit ganz geringem Aufwand viel Arbeitszeit und somit Kosten einsparen."

Ein Lied zu Pizza oder Eis

Mario Pinto, ein Mitarbeiter des Waldbadkiosks, ließ die SPD-Stadträte nicht ohne eine Einlage gehen. Sein Hobby sei das Singen, gestand er, und deshalb serviere er seinen Gästen manchmal ein Lied als Beilage zu Pizza oder Eis. Welches Freibad hat schon einen eigenen italienischen Sänger?