09.11.2026, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht in der Synagoge
Fernwärme
Keine Legendenbildung - Fernwärmeversorgung ist alternativlos!

- Die auf Grund der Einspeisevergütung im EEG festgelegte Stromvergütung, die über die Jahre konstant bleibt, trägt einen permanent steigenden Holzpreis nicht Rechnung. Das führt irgendwann bei jedem Biomasseheizkraftwerk dazu, dass wegen der Rohstoffeinkaufskosten die Betriebskosten größer sind als der Stromerlös!
- Der Holzpreis, der von 45, -- €/to im Jahre 2004 auf über 80, -- €/to im Jahre 2011 gestiegen ist, haben den anfänglich prognostizierten Gewinn von einer Mio. Euro auf Null Euro sinken lasse.
- Hinzu kam eine Zahlungsrückforderung von E.ON für das Jahr 2009 von 495.000,-- €, weil sie einen schriftlich zugesagten NaWaRo- Bonus nicht mehr zahlen wollten. Das bedeutet auch für die folgenden Jahre Mindereinnahmen von fast 500.000, -- € pro Jahr!
- Das Fernwärmenetz wurde in den 80iger Jahren gebaut, als die Abwärme der Maxhütte kostenlos anfiel. Damals wurde ein relativ langes Leitungsnetz, das sich an der Topografie der Stadt orientierte errichtet, um zunächst das Hallenbad, dann die Schulen und das Waldbad, später auch die Bereitschaftspolizei zu versorgen. Der Einspeisepunkt lag also schon auf dem Maxhüttengelände.
- Als ab den 30. April 2004 die kostenlose Abwärme der Maxhütte nicht mehr zur Verfügung stand, brauchte man rasch eine Zwischenlösung, um die Fernwärmeversorgung klimaneutral zu sichern. Dies ist mit dem Bau eines kleinen Heizwerkes auf dem Gelände an der Europastraße ermöglicht worden.
- Bei der Entscheidung, ob langfristig das Konzept Lichtblick/Stadt oder das von der CSU favorisierte Konzept Techem/Vectura zum Tragen kommt, spielt die Rechtsaufsicht beim Landratsamt die entscheidende Rolle: Alleine das Konzept Lichtblick/Stadt wird hier als genehmigungsfähig angesehen, dem Konzept Techem/Vectura eine klare Absage erteilt.


