SPD Sulzbach-Rosenberg

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Stadt Sulzbach-Rosenberg

 

Lokales Bündnis für Familien

Mehr Familienfreundlichkeit schaffen

„Noch mehr Familienfreundlichkeit in Sulzbach-Rosenberg schaffen“ – dies ist das vorrangige Ziel der fraktionsübergreifenden Projektgruppe „Lokales Bündnis für Familien“ unter Leitung von Bürgermeister Michael Göth.

Im Wettbewerb um Unternehmensansiedlungen, Finanzen und Einwohner unter den Städten und Gemeinden spielt Familienfreundlichkeit eine immer stärkere Rolle. Deshalb will Bürgermeister Michael Göth sich dafür einsetzen, dass sich Familien in unserer Stadt wohl fühlen und Kinder und Jugendliche gute Perspektiven haben.

"Mit der Erstellung des Wegweisers „Familie & Co“ der Stadt Sulzbach-Rosenberg, in dem all unsere familienfreundlichen Maßnahmen und Einrichtungen aufgeführt sind, wurde bereits ein hervorragender Leitfaden für Familien erstellt."

Die Investitionen in Schule und Kinderbetreuungseinrichtungen sind Investitionen in unsere Kinder und damit in unsere Zukunft. Das
sind keine Schlagworte, sondern Aufgaben mit hoher Priorität!

Die Generalsanierung der Pestalozzi-Grundschule mit dem Ausbau zur
Ganztagesbetreuung, die energetische Sanierung der Jahnschule, der Ausbau zur Ganztagesschule an der Krötensee-Mittelschule wird den Schulstandort Sulzbach-Rosenberg weiter stärken und auch Familien mit Kindern helfen.

Zu erfüllen ist der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab 2013 durch weitere Kinderkrippenplätze, ein wesentlicher Baustein zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf!

Diese gesellschaftliche Entwicklung muss in ein abgestimmtes Kindergartenkonzept eingebunden werden, unter Mitwirkung aller Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtgebiet, damit diese auch in ihrem Bestand gesichert werden können.

Notwendig sind auch intakte, attraktive Spiel- und Bolzplätze, denn diese sind wichtig für alle Familien und Kinder.

 

Lokales Bündnis für Familien

Lokales Bündnis für Familien

Längst ist es Realität, dass die Überalterung unserer Gesellschaft zunimmt, die Sozialsysteme überlastet sind, Firmen an Facharbeitermangel leiden, Schulen sich leeren und immer weniger Paare sich für Kinder entscheiden.

Gerade deshalb wird Familienfreundlichkeit unter den sogenannten "weichen Standortfaktoren" im Wettbewerb unter den Kommunen um Einwohner, Finanzen und Unternehmensansiedlungen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Dritter Bürgermeister Michael Göth hat nun im Namen der SPD-Stadtratsfraktion die Einrichtung eines lokalen Bündnisses für Familien in Sulzbach-Rosenberg beantragt.

Die enorme Wichtigkeit eines solchen Bündnisses belegen auch die örtlichen demografischen Zahlen:

> Von 1996 bis Ende 2005 sank der Bevölkerungsanteil der 0-6-jährigen Einwohner von 6,3% auf 4,9%. Das ist, in absoluten Zahlen, ein Rückgang von 1.298 auf 1.003 Einwohner.
> Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil der über 70-jährigen von 12% auf 14,9% oder von 2.479 auf 3.066 Einwohner an.
> Von 11.361 Haushalten in der Herzogstadt sind 5.983 Single-Haushalte.
> Die Zahl der Geburten ist von 1996 bis Ende 2005 von 222 auf 164 Geburten jährlich gesunken.

Wir brauchen also dringend ein umfassend positives Klima für Familien. Verbesserungen bei Kinderbetreuung, neue Arbeitszeitregelungen, Anlaufstellen für Jugendliche, die Hilfe oder Zuflucht brauchen, bis hin zu sich überschneidenden Angeboten für alle Altersgruppen sind gefragt.

Die bereits bestehenden Maßnahmen und Einrichtungen an Schulen (Ganztagesbetreuung an der Krötensee-Hauptschule), neue Betreuungswege in den Kindergärten (Krippen und Horte), Familientreff, Hausaufgabenhilfe, Kultur und Freizeiteinrichtungen (Hängematte) oder auch familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen müssen in einem Netzwerk zusammengeführt werden. Denn wer Familien fördert, fördert die Attraktivität einer Kommune und tut etwas für die Zukunft des Standortes.

Gemeinsames Handeln unterschiedlicher Partner aus Kommunen, Wirtschaft, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Schulen und Kindertagesstätten in einem lokalen Bündnis für Familien wird neue Ideen für mehr Familienfreundlichkeit hervorbringen.

Ein erster Schritt muss deshalb der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sein, um so etwas mehr für Familien bewirken zu können.

Nachdem sich der Stadtrat einstimmig für ein solches Bündnis ausgesprochen hat, wird sich nun auf Vorschlag von Bürgermeister Gerd Geismann eine interfraktionelle Arbeitsgruppe unter Leitung von 3. Bürgermeister Michael Göth um die Umsetzung dieses Bündnisses bemühen und gemeinsam mit dem Familientreff einen entsprechenden Leitfaden erarbeiten.
Als Vorbild dienen die schon über 300 bundesweiten lokalen Bündnisse für Familien.